24. März 2026
Am Freitag, den 20. März, 14 Uhr wurden in Georgewitz an der Buswendeschleife unterhalb des Landratsamtes (Georgewitzer Straße) Stolpersteine für Simon Valentin, Mathilde Valentin, Albert Valentin, Ernst Valentin und Werner Valentin verlegt.
Die Stolpersteine wurden nahe der ehemaligen Filzfabrik in Georgewitz verlegt. Die Fabrik gehörte der Familie Valentin. 1939 wurden die Valentins von den Nationalsozialisten gezwungen, ihre Fabrik an einen nichtjüdischen Besitzer zu verkaufen, unter dem realen Wert. Verfolgt, bedroht und um ihre Existenz gebracht verließen schließlich alle Mitglieder der Familie das Deutsche Reich. Nach Kriegsende bemühte sich einer der Söhne des Fabrikgründers um Rückgabe, scheiterte jedoch. Die Stolpersteine sollen dafür sorgen, dass die Namen der Valentins wieder sichtbar und fest mit dem Ort der ehemaligen Filzfabrik hier in Löbau verbunden werden.
Zusätzlich zu den Steinen wurde eine Informationstafel zur Geschichte der Filzfabrik an dem Weg aufgestellt. Die Steine und die Tafel wurden durch Spenden finanziert. Organisiert wird die Veranstaltung von der „Initiative Geschichte der Löbauer Juden“, zu der Vertreterinnen und Vertreter aus städtischen Einrichtungen, den Kirchgemeinden aber auch aus Löbauer Vereinen gehören. Weitere Spenden für diese und weitere Stolpersteine in Löbau nimmt die Initiative gerne entgegen.



17. März 2026
Wann hatten Sie das letzte Mal eine Postkarte im Briefkasten? In Zeiten, in denen das Versenden von Grüßen und Bildern nur weniger Sekunden am Handy bedarf, werden Postkarten immer seltener. Gerade für uns Löbauer sind sie jedoch etwas ganz Besonderes. Neben einer Vielzahl von Motiven mit der „Stadt am Berge“, sind sie auch durch eine besondere Erfindung eng mit Löbau verbunden: Alphons Adolph gelang es hier 1879 erstmalig per Lichtdruckverfahren ein Foto auf eine Ansichts-Postkarte zu drucken.
In der neuen Sonderausstellung des Stadtmuseums gibt es ab dem 14. März eine Vielzahl von Postkarten von Ende des 19. Jahrhunderts bis heute mit Ansichten von und um Löbau zu entdecken.

31. Dezember 2025
Damit Sie in Zukunft schneller und einfacher über die Neuigkeiten des Stadtmuseums informiert werden, möchten wir 2026 beginnen, einen monatlichen Newsletter herauszugeben. Er wird immer am letzten Mittwoch im Monat als Mail versendet. Melden Sie sich jetzt über den unten stehenden Link an, dann gelangen sie zu dem hier abgebildeten Anmeldeformular.
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07.Mai 2024
Am 5. Mai feierten wir anlässlich des 130. Museumsgeburtstags ein großes Museumsfest im Hof. 11 Uhr ging es los mit dem Salutschießen der Privilegierten Schützengesellschaft zu Löbau e.V.. Dann machten die Bergmusikanten ordentlich Stimmung. Neben dem kulinarischen Angebot konnten die Gäste auch das ein oder andere Souvenir auf unserem Handwerkermarkt kaufen. Wer durstig war, konnte sich aus am Bierklavier der August Förster GmbH ein Bier oder eine Brause abzapfen lassen. Wissenswertes gab es bei den Führungen durch die Stadt und das Museum zu erfahren. Ab 13 Uhr wurde es bunt, als Schminkelfe Vanessa mit Wasserfarben, Kunsthaar und selbstgebastelten Haarreifen viele Kinder glücklich machen konnte. Die Mundartlesung von Hans Klecker lockte 14 Uhr zahlreiche Menschen vom Hof ins Museum. Bei der musikalischen Lesung mit Helga Schubert 16 Uhr tauchten die Gäste in die Welt von Karl Benjamin Preusker ein. Er war ein wichtiger Vorreiter für die Gründung des hiesigen Stadtmuseums. Durch das abendliche Gewitter konnte das Fest leider nicht mit Seifenblasen beendet werden. Trotzdem sind wir glücklich und dankbar über den schönen Tag, den wir mit vielen Besucherinnen und Besuchern feiern konnten.

8. August 2023
Seit 2014 arbeitete Frau Regina Wünsche an einer umfassenden Darstellung des Lebens und Wirkens der Löbauer jüdischen Bürger und ihrer Familien. Sie hat damit ein bisher unerforschtes Kapitel der Löbauer Stadtgeschichte durchleuchtet und niedergeschrieben.
Von 1867 bis 1938 gab es in der Stadt 18 jüdische Handelsgeschäfte und Gewerbefirmen mit unterschiedlicher Dauer ihres Bestehens und einen jüdischen Arzt. Im gesellschaftlichen Leben der Stadt wurden die jüdischen Bürger geachtet. Mit der nationalsozialistischen Judenverfolgung ab 1933 endete jedoch ihr friedliches und selbstbestimmtes Leben. Die antisemitische Hetze und Propaganda der Nationalsozialisten erreichte auch Löbau. Ab 1935 mussten die jüdischen Bürger nach und nach ihre Geschäfte aufgeben. Aus der Gesellschaft herausgedrängt verließen sie Löbau und zogen in andere Städte. Von dort wurden sie ab 1942 in die Vernichtungslager deportiert und ermordet.
Mit der Publikation soll an die Schicksale der Löbauer Juden erinnert und gedacht werden.
Das Buch ist ab dem 16. Mai 2023 im Stadtmuseum Löbau erhältlich.

29. April 2022
Das Stadtmuseum Löbau ist auf Facebook
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Wir freuen uns über Ihr Interesse.
Dienstag – Freitag: 10-17 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag: 13-17 Uhr
Montag geschlossen
Kontakt:
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