Universität Leipzig bietet neue Online-Hilfe zur Stärkung der psychischen Gesundheit bei Menschen mit starkem Übergewicht.
Viele Menschen in Deutschland haben Übergewicht. Insbesondere starkes Übergewicht kann mit verschiedenen gesundheitlichen Folgen einhergehen, die den Alltag und das Wohlbefinden der Betroffenen beeinflussen können. Zur Einschätzung des Körpergewichts wird häufig der sogenannte Body-Mass-Index (BMI) verwendet, der das Verhältnis von Körpergewicht zu Körpergröße beschreibt. Ab einem BMI von 30 spricht man von Adipositas (starkem Übergewicht). Studien zeigen, dass Adipositas nicht nur körperliche Auswirkungen haben kann, sondern auch unser psychisches Wohlergehen beeinflusst. Gleichzeitig gibt es viele Möglichkeiten, das eigene Wohlbefinden aktiv zu stärken.
Unsere wissenschaftliche Studie.
Die Universität Leipzig hat ein neues internetbasiertes Unterstützungsangebot speziell für Menschen mit Adipositas entwickelt. Die Forschenden untersuchen in einer Studie, wie das Online-Angebot Menschen mit Adipositas hilft, die psychische Gesundheit zu stärken und den Alltag besser zu bewältigen.
Dafür sucht die Universität Leipzig interessierte Teilnehmende. Das Online-Angebot beschäftigt sich mit vielen Themen rund um die eigene Stimmung, wie ich mit Stress und psychischen Belastungen besser um gehen kann, oder wie ich es schaffe, im Alltag aktiv zu werden. Das Angebot kann von einem Computer, Tablet oder Smartphone aus genutzt werden, ohne eine App herunterladen zu müssen. Technische Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
Die Teilnahme an der Studie ist kostenfrei möglich und beinhaltet neben der Nutzung eines Online-Unterstützungsangebots das Ausfüllen von zwei Fragebögen. Diese werden per Post zugeschickt. Die Teilnehmenden erhalten eine Aufwandsentschädigung von insgesamt 40,00 Euro.
Mitmachen können Erwachsene mit Adipositas in ganz Deutschland, die gerne neue Wege ausprobieren möchten, um ihre psychische Gesundheit zu stärken.
Sie haben Interesse teilzunehmen? Melden Sie sich bei uns!
Wollen Sie weitere Informationen haben oder mitmachen? Sie können sich auf dieser Webseite zur Teilnahme anmelden: https://umfrage.uni-leipzig.de/index.php/827741
Sie haben Fragen zur Studie? Schreiben Sie uns eine E-Mail an aktivplus@medizin.uni-leipzig.de oder rufen Sie uns unter 0341–97 15 482 an.
Wir schicken Ihnen gern ausführliche Informationen zur @ktivPLUS-Studie zu. Um herauszufinden, ob Sie für die Studie geeignet sind, füllen Sie vorab einen kurzen Fragebogen aus.
Ihr Studienteam des Instituts für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health
der Universität Leipzig
Zentrum Journalismus und Demokratie der Universität Leipzig (JoDem)
Projekt „Bürger machen Journalismus“
Das Projekt startet ab März im Landkreis Görlitz (und auch in den LK Meißen und Bautzen) jeweils drei bürgerjournalistische Projekte. Im Landkreis Görlitz werden Projekte im gesamten Landkreis beginnen mit gelegentlichen Treffen in Zittau, Görlitz oder Weißwasser.
Explizit wollen wir Menschen aus den sächsischen Regionen die Möglichkeit geben, selbst journalistisch tätig zu werden, ihre (lokalen) Themen journalistisch anzugehen und im besten Fall auch mit Unterstützung publizieren zu können. Dafür erhalten sie kostenfrei in drei Monaten eine Einführung in das journalistische Handwerk von einem journalistisch erfahrenen Menschen, der aus der Region kommt oder diese sehr gut kennt. Diese werden als Coach beim Recherchieren, Erstellen und ggf. Publizieren unterstützen.
Der Hintergrund und die Motivation des Projektes sind die prekäre Lage des Lokaljournalismus und das verbreitete Misstrauen in journalistische Medien. Mit dem Projekt wollen wir Kenntnisse des journalistischen Handwerks verbreiten, Menschen dazu bewegen ihre eigenen Themen einzubringen, lokalen Journalismus stärken und eine Brücke zwischen Bürgerinnen und Bürgern zum professionellen Journalismus bauen.
Das Projekt ist auch ein Forschungsprojekt, bei dem untersucht wird, ob Bürgerjournalismus Vertrauen und Engagement stärkt. Es läuft bis 2030 und wird getragen von uns aus der Journalismusforschung der Universität Leipzig gemeinsam mit dem Deutschen Journalisten Verband Sachsen, und durch die Förderung der VolkswagenStiftung.
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