Ausstellungen

Die Inventur des Sammlungsbestandes im Jahr 2018 hatte eine zwischenzeitliche Schließung des Museums zur Folge. Mit der Sonderausstellung „Löbauer Schätze aus Papier, Holz und Pergament“ konnte das Museum am 4. Dezember 2018 wieder eröffnet werden. Bis voraussichtlich Frühjahr 2020 bleibt die Dauerausstellung aufgrund von Umbaumaßnahmen geschlossen. Der Zugang zur Sonderausstellungsfläche bleibt jedoch bestehen.

Unten finden Sie weitere Informationen zu bestehenden und zukünftigen Sonderausstellungen.

Ohne Fleiß kein Preis. Der Architekt Theobald Hofmann aus Löbau

(26. Juni 2019 bis 5. Januar 2020)

Die Sonderausstellung geht der Person hinter einem Löbauer Straßenname auf den Grund: Theobald Hofmann. Hofmann wurde 1861 in Löbau geboren und schaffte es zum anerkannten Architekten der Jahrhundertwende. Vor mehr als 70 Jahren stiftete er seiner Heimatstadt einen Teil seines umfangreichen Nachlasses. Er überließ der Stadt zahlreiche Schriften, Architekturentwürfe, Gemälde, Briefe, Fotos und Dokumente. Die Ausstellung ermöglicht nun Einblicke in diese wertvolle Sammlung und zeichnet ein Bild eines vielseitig intressierten und talentierten Mannes. Damit wird aus Hofmann mehr als ein Straßenname. Mit einem Motto, das von Hofmann hätte sein können, holen wir ihn mit dieser Sonderausstellung in seine Geburtsstadt zurück: Ohne Fleiß, kein Preis.

 

 


Rathaus-Ausstellung: Anker Teigwarenfabrik. 118 Jahre Nudelproduktion in Löbau

(8. September 2019 bis 31. Dezember 2020)

Wo 118 Jahre lang Nudeln hergestellt, später Handwerker ausgebildet wurden, werden später einmal die Schätze Löbaus zu bestaunen sein. In die Anker-Teigwarenfabrik an der Äußeren Bautzner Straße in Löbau sollen zukünftig die Sammlungen des Löbauer Stadtarchives und des Stadtmuseums einziehen. Der Weg bis dahin wurde eben erst aufgenommen. Der Tag des offenen Denkmals am 8. September bot jedoch schon mal die Möglichkeit, einen Blick in die weitläufige Anlage zu werfen. Bisher sind regelmäßige Besichtigungen der Fabrik durch die noch ausstehenden Sanierungsarbeiten nicht möglich. Die Geschichte der 1874 gegründeten Fabrik „Loeser & Co“ ist tief mit der Löbauer Geschichte verwurzelt, lief doch die letzte Nudel 1992 vom Band. Viele Familien haben Verwandte oder Bekannte, die bei VEB Anker-Teigwaren oder der Vorkriegsfirma „Loeser & Richter“ gearbeitet haben. Diesem wichtigen Kapitel der Löbauer Vergangenheit widmet sich eine Ausstellung im Foyer des Löbauer Rathauses. Bis 31.12.2019 sind im Rathaus einzigartige Bilder und Sachzeugnisse zu sehen, die zeigen, dass die Löbauer Nudelfabrikation ein Vorreiter im Bereich Marketing, Verpackung und Arbeitnehmerfreundlichkeit war. Die Ausstellung ist kostenfrei während der Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen. Zwei Sonderveranstaltungen ergänzen die Schau. Es wird im November noch einmal die Möglichkeit geben, die Fabrik angemeldet zu besichtigen. Außerdem wird es eine Gesprächsrunde rund um die Anker-Teigwarenfabrik mit ehemaligen Arbeiterinnen der Fabrik geben. Beide Termine werden noch bekannt gegeben.

Sollten Sie selbst bei VEB Anker oder im Lehrbauhof Löbau tätig gewesen sein, jemanden kennen oder Fotos oder Dokumente aus diesen Zeiten besitzen, melden Sie sich bitte beim Stadtarchiv Löbau. Gerne möchten wir die Geschichte der Fabrik gemeinsam mit Ihnen aufarbeiten. Kontakt Stadtarchiv:

Stadtarchiv Löbau | Johannisstrasse 1a | 02708 Löbau | 03585 450-370 | stadtarchiv@loebau.de

Löbauer Schätze aus Papier, Holz und Pergament  (4. Dezember 2018 - 10. Mai 2019)

Warum interessieren versteckte, „uralte" Schnipsel, die man in 500 Jahre alten Büchern findet? Was hat das Schlagen mit dem Öffnen eines Buches zu tun? Und wie kann man die Schrift vergangener Jahrhunderte heute noch lesen? Das sind nur einige von vielen Fragen, die sich nach einem Besuch der neuen Sonderausstellung des Löbauer Stadtmuseums „Löbauer Schätze aus Papier, Holz und Pergament" beantworten lassen. Egal ob in Bibliotheken, Buchhandlungen oder der E-Book Library im Internet – Bücher sind heute überall und für jedermann verfügbar. Noch vor mehr als 500 Jahren war das nicht selbstverständlich, nicht viele Menschen konnten lesen und schreiben, Bücher waren zumeist unerschwinglich und unglaublich kostbar. Löbau hat aus diesen und aus früheren Zeiten Schätze aus Papier, Holz und Pergament aufbewahrt. Jene Erinnerungsstücke werden nun im Rahmen einer Sonderausstellung im Stadtmuseum in Löbau gezeigt. Mit dieser Ausstellung wird am 4. Dezember 2018 gleichzeitig die Wiedereröffnung der Einrichtung gefeiert. Das Museumsteam um Leiterin Dr. Corinna Wandt hat es binnen weniger Wochen geschafft, gemeinsam mit dem Löbauer Grafiker und Künstler Steffen Rimpl Schätze zu Themen wie „Buchbestandteile im Spätmittelalter" und „Schriftentwicklung" aufzuarbeiten. Besucher werden beim Besuch der Ausstellung mit relevanten stadtgeschichtlichen Themen in Berührung kommen und können dabei in die Welt des Sechsstädtebundes, der Reformation in Löbau sowie in das Wirken Karl Benjamin Preuskers eintauchen.

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