Löbaus Partnerstädte

Am 3. Oktober 1990 zum Tag der Deutschen Einheit wurde die Partnerschaftsurkunde Ettlingen - Löbau vom Oberbürgermeister Offele|Ettlingen und Bürgermeister Schulte|Löbau unterzeichnet. Viele Kontakte zwischen den Verwaltungen und vor allem Kontakte der Bürger über Bürgervereine | Wandervereine | Kegelverein | Sportgemeinschaften | Schulpartnerschaften | Freiwillige Feuerwehr finden seit dem statt und halten die Städtepartnerschaft lebendig.

Web: www.ettlingen.de

Am 12.06.1998 wurde die Partnerschaftsurkunde Luban - Löbau vom Bürgermeister Rowinski|Luban und Bürgermeister Schulte|Löbau unterzeichnet. Die Städtepartnerschaft wird begleitet vom gemeinsamen historischen Bündnis des Sechsstädtebundes aus dem Jahr 1346, dem beide Städte angehörten. Dieses Städtebündnis wurde 1991 durch die Städte Bautzen, Kamenz, Görlitz, Luban, Zittau und Löbau neu besiegelt. Die guten kommunalen Kontakte, der Austausch von Veranstaltungsplänen (mehrsprachig), Schulpartnerschaften und Kontakten zu Wandervereinen beleben diese Städtepartnerschaft.

Web: www.luban.pl

Als Partner in einem zusammenwachsenden Europa begründeten mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde die Städte Löbau und das ungarische Makó am 1. April 2005 ihre Städtepartnerschaft. Bereits im Jahre 2003 begannen Gespräche und gegenseitige Besuche, die ihre Wurzeln in einer neuen ökonomischen Zusammenarbeit hatten. Federführend ging dabei die Initiative vom Förderverein „Oberlausitzer Gewerbe- und Leistungsschau“ aus, welcher die Kontakte zu Ungarn knüpfte. Die Partnerschaft sollte über die Zusammenarbeit in der Wirtschaft, in den Vereinen und natürlich auch ganz individuell durch zwischenmenschliche Beziehungen wachsen. Zur Umsetzung der Zusammenarbeit bzw. als Kontaktzentrum wurde bereits am 6. Mai 2004 in Löbau ein Makó-Zentrum eröffnet.

Makó ist eine Stadt in Südost-Ungarn, nur wenige Kilometer von der rumänischen Grenze entfernt. In Makó mit seinen 26.000 Einwohnern gibt es relativ wenig Industrie und viel Landwirtschaft. Das herausragende Agrar-Produkt rund um Makó ist die Zwiebel. Die Stadt hat ihr ein Denkmal gesetzt und sogar das Theater in Zwiebelform erbauen lassen. Viel Sonne, nährstoffreiche Böden und besondere Bearbeitungsverfahren machen die Makóer Zwiebel zu einem begehrten Produkt. Fast die Hälfte der gesamten ungarischen Zwiebel-Produktion kommt heute aus der Region, das entspricht einer Ernte von rund 35.000 Tonnen pro Jahr.

Web: www.mako.hu

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