Oberbürgermeister Dietmar Buchholz während seiner Rede am Gedenkstein Wettiner Platz.

Tag des Gedenkens

27. Januar 2020

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und „Nationalen Tag des Gedenkens“ an die Opfer des Nationalsozialismus versammelten sich neben Oberbürgermeister Dietmar Buchholz auch Bürger der Stadt - darunter Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasium Löbau - um gemeinsam an dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte zu erinnern sowie ein Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus zu setzen.

"Wenn wir uns hier zusammenfinden, dann geschieht dies, um die Erinnerung lebendig zu halten. Wir wollen heute bekunden: Vergesst nicht, dass dies möglich war. Vergesst nicht die Umstände, die dies ermöglichten. Vergesst nicht das Schweigen, das den Taten folgte", sagte Oberbürgermeister Dietmar Buchholz während seiner Rede am Gedenkstein Wettiner Platz. Auch 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz seien es alle Bürgerinnen und Bürger denjenigen die getötet wurden, die Auschwitz überlebten sowie all den Opfern schuldig, diese Erinnerung wachzuhalten.

"Geschichte verblasst schnell, wenn sie nicht Teil des eigenen Erlebens war. Deshalb geht es darum, aus der Erinnerung immer wieder lebendige Zukunft werden zu lassen. Wir wollen nicht unser Entsetzen konservieren. Wir wollen Lehren ziehen, die auch die künftigen Generationen als Orientierung verstehen", so Oberbürgermeister Buchholz.

Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz ist 1996 als offizieller deutscher "Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus" auf Initiative des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog ins Leben gerufen worden.

Gedenktag 1

Gedenktag 2

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