Foto: unsplash

Randalierer im Messepark

11. Februar 2020

Eine Handvoll Schüler einer siebten Klasse der Pestalozzi-Oberschule ist das neue Jahr 2020 mit wenig guten Vorsätzen angegangen und hat sich dadurch jede Menge Ärger eingebrockt.

Die Jugendlichen wählten als Freizeitbeschäftigung nach dem Unterricht nicht etwa Sport, Spiel oder das Erledigen von Hausaufgaben sondern machten sich stattdessen auf dem Gelände des Messe- & Veranstaltungsparks zu schaffen.

Im Bereich der noch gesperrten Setzbecken überquerten sie die Absperrung, demolierten und warfen Gegenstände, wie etwa den Fuß eines Bauzaunes in das Wasser. Auf der Löbauer Wiese sorgten die Schüler mit Graffiti für Verunstaltungen. Außerdem kletterten die Fünf auf die Bahnbrücke, welche das Messegelände überquert – zum Glück ohne negative Folgen.

Weniger Glück hatten die Jugendlichen damit, dass ihre Beschäftigungen nicht unentdeckt blieben. Auf eine Anzeige bei der Polizei wurde allerdings verzichtet. Stattdessen wählte Oberbürgermeister Dietmar Buchholz einen anderen Weg: Gemeinsam mit Hans-Jürgen Gerk, dem Schulleiter der Pestalozzi-Oberschule, stattete Herr Buchholz den Schülern der siebten Klasse einen Überraschungsbesuch während des Unterrichts ab und stellte die jugendlichen Randalierer zur Rede. Das zeigte Wirkung, denn die Klasse schwor sich im Anschluss, in Zukunft besser aufeinander aufpassen zu wollen und die Zeit nach dem Unterricht sinnvoll zu gestalten.

Zudem leistet nun jeder der Schüler (nach Rücksprache mit den Eltern) vier Arbeitsstunden im Messe- & Veranstaltungspark. Dabei können die Jugendlichen erleben, wieviel Aufwand es kostet, die Anlage zu pflegen.

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