Löbau gedenkt

9. November 2019

Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht

Der 9. November 1938 ist ein dramatisches Datum und zählt zu den schlimmsten Episoden in der deutschen Geschichte. Die Reichskristallnacht vor 81 Jahren war der erste Schritt zum Holocaust. „Fassungslos kann und soll man auch jetzt noch bei der Erkenntnis werden, wozu Menschen fähig sind. Deshalb gedenken wir auch in Löbau alljährlich wider dem Vergessen der Opfer von Krieg, Verfolgung und Rassenhass", sagte Oberbürgermeister Dietmar Buchholz.

Gedenken sei immer schmerzlich, aber notwendig, so Dietmar Buchholz anlässlich der Gedenkveranstaltung am 8. November 2019 am Gedenkstein Promenadenring und forderte in seiner kurzen Rede dazu auf, dass Gedenken nicht zur Routine erstarren dürfe.

Zum Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht legte Oberbürgermeister Dietmar Buchholz am Vormittag des 8. November ein Gebinde am Jüdischen Gedenkstein am Promenadenring nieder. "In der Gesellschaft muss stets das Bewusstsein vorhanden sein, sich immer und überall für Menschenrechte, Freiheit und Gerechtigkeit einzusetzen. Die Erinnerung an einen anderen 9. November, den des Jahres 1989, zeigt uns, wie wichtig den Menschen Freiheit und Selbstbestimmung sein können. Im ersten Artikel unseres Grundgesetzes ist festgeschrieben: Die Würde des Menschen ist unantastbar. An diesen Auftrag, die Würde des Menschen zu achten, sie zu schützen und für Menschenrechte einzutreten, muss sich jeder einzelne jederzeit messen lassen.", so OB Buchholz.

Neben Oberbürgermeister Buchholz versammelten sich weitere Löbauer Bürgerinnen und Bürger am Promenadenring, um für einen kurzen Moment der Stille innezuhalten.

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