Hinweise Borkenkäferbefall

30. April 2019

Borkenkäferbekämpfung durch Verbrennen des befallenen Materials im Landkreis

Grundsatz

Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle aus der Waldbewirtschaftung bedarf weder einer Genehmigung noch einer Anzeige. Eine Verbrennung ist zulässig, wenn die Abfälle dort verbrannt werden, wo sie angefallen sind und soweit dies aus forstwirtschaftlichen Gründen erforderlich ist. Offenes Feuer darf im Freien nur entzündet werden, wenn nicht die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung besteht. Feuer müssen ausreichend beaufsichtigt werden.

Hier gehts zum kompletten Merkblatt mit allen Hinweisen zum Umgang mit Feuerstellen, Schutzstreifen, Witterung, Kontrolle u.v.m.

Ergänzend dazu bittet das Kreisforstamt folgendes zu berücksichtigen:

Grundsätzlich berechnen die Gemeinden bei Fehlalarmen dem Verursacher die Einsatzkosten der Feuerwehr. Für die Beseitigung von waldschutzgefährdenden Baumteilen ist das Feuermachen im Wald zulässig und rechtlich gedeckt. Deshalb dürften in solchen Fällen dem Waldeigentümer bei einem ggf. erfolgten Fehlalarm die Feuerwehreinsatzkosten nicht in Rechnung gestellt werden. Um derartige Missverständnisse von vorn herein auszuschließen werden alle Waldeigentümer gebeten, ihrer Anmeldung, auch wenn sie nicht explizit vom Gesetzgeber gefordert wird, in ihrem eigenen Interesse nachzukommen.

(Foto: pixabay)

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