Unterschrieben: die Große Kreisstadt Löbau kooperiert mit der Deutschen Telekom. Das Telekommunikationsunternehmen will bis zu 5.000 Löbauer Haushalte an das Glasfasernetz anschließen. Hauptamtsleiter Guido Storch, als Verhinderungsvertreter des Oberbürgermeisters (li.) und der 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters Ingo Seiler (3. v.li.) haben die Vereinbarung unterzeichnet.

Glasfaser für Löbau - Ausbau in 2022

10. Mai 2021

  • Geschwindigkeiten bis 1 GBit|s möglich
  • KundInnen müssen im zweiten Halbjahr 2021 aktiv werden, um vom Ausbau zu profitieren
  • 5.000 Haushalte können ans Glasfaser-Netz angeschlossen werden

Alle reden von FTTH (Fiber to the Home), von Glasfaser-Anschlüssen bis ins Haus. 5.000 Haushalte in der Großen Kreisstadt Löbau haben die Chance, im kommenden Jahr dabei zu sein. Die Deutsche Telekom will das Netz in Löbau weiter ausbauen und Anschlüsse mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde anbieten. Damit der Ausbau nicht an Ihrem Haus|Wohnung vorbeizieht, müssen die KundInnen allerdings rechtzeitig tätig werden. "Beim FTTH-Ausbau endet das Glasfaser-Kabel nicht mehr im Verteilerkasten am Straßenrand, sondern muss bis ins Gebäude gezogen werden", erklärt Rainer Frank, Leiter Infrastrukturvertrieb der Telekom. "Dafür brauchen wir die Genehmigung des Eigentümers. Schließlich betreten wir Privatgrund. Den Anstoß können Immobilienbesitzer und Mieter gleichermaßen geben, wenn Sie sich bei uns melden." Anderenfalls wird das Glasfaser-Kabel am Haus vorbeigeführt.

"Ich freue mich, dass die Telekom in unserer Stadt jetzt die modernste Breitband-Infrastruktur ausbauen will, die es zurzeit gibt", sagt Löbaus Hauptamtsleiter Guido Storch. "Schnelles Internet gehört zum heutigen Leben dazu - privat und geschäftlich. Glasfaser ist ein digitaler Standortvorteil für eine Stadt wie Löbau. Gerade in der Gegenwart, in der Homeoffice an Bedeutung gewinnt, bietet schnelles Internet nicht nur den Grundstein für Firmenansiedlungen, sondern auch die Chance zur Verlagerung von Wohnsitzen jenseits der Ballungszentren", so Guido Storch, der am heutigen Montag gemeinsam mit Stadtrat Ingo Seiler (1. Vertreter des Oberbürgermeisters) die gemeinsame Absichtserklärung zwischen Telekom und Stadt Löbau unterzeichnet hat.

Eine Immobilie kann später immer noch angeschlossen werden, dieser Anschluss muss dann aber selbst finanziert werden. Außerdem können notwendige Genehmigungen für Tiefbauarbeiten den Anschluss verzögern. Wer sich zum gegebenen Zeitpunkt meldet, bekommt den Glasfaser-Anschluss hingegen kostenlos von der Telekom. "Wir bauen mit Licht im Rücken", sagt Rainer Frank. "Das heißt, zwischen Bau und Buchbarkeit vergehen nur wenige Monate."

Der jetzt geplante Ausbau ist Auftakt zu einem mehrjährigen, kooperativen Ausbau. Dazu befindet sich die Telekom in Gesprächen mit der Stadtverwaltung Löbau. Die Telekom will im zweiten Halbjahr 2021 alle Eigentümer, Hausverwalter und Wohnungswirtschaften im Ausbaugebiet in Löbau anschreiben und über notwendigen Maßnahmen im Detail informieren. Jeder Eigentümer im Ausbaugebiet kann sich für Informationen zur Glasfaser-Anbindung seiner Immobilie registrieren: www.telekom.de/sachsen. Auch wer zur Miete wohnt, kann dann einen Glasfaser-Anschluss buchen. Die Telekom wird dann mit den VermieterInnen Kontakt aufnehmen und klären, wie die Glasfaser ins Haus kommt.

Eine Immobilie mit schnellem Internet ist für die Zukunft bestens gerüstet. Sie lässt sich einfacher vermieten oder verkaufen.

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