Nachbarort Großschweidnitz

1306 wurden die beiden Dörfer Schweynicz (Groß- und Kleinschweidnitz) erstmals urkundlich erwähnt. Sie bestanden vier Jahrhunderte aus zwei Rittergütern und Bauernhöfen. Vom 17. bis 19. Jahrhundert siedelte sich das Mühlenhandwerk an (13 Mühlen). Heute gibt es keine mehr.
Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde durch den Engländer Duncan ein großer Leinenbetrieb und durch den Freistaat Sachsen eine Heil- und Pflegeanstalt errichtet und damit das heutige Dorf geprägt. Erst 1937 wurden die beiden Orte zu Großschweidnitz zusammengeführt.

Das sächsische Krankenhaus auf einem Areal von ca. 30 ha ist heute mit seinen aufwendig restaurierten, gelben Backsteingebäuden in einer Parklandschaft eines der größten Baudenkmäler östlich von Dresden.

Untypisch für die Oberlausitz gibt es im Ort kaum Umgebindehäuser, aber eine große Dorfschule, sehr viele villenähnliche Bürgerhäuser und ein schönes Eisenbahnviadukt aus der Jahrhundertwende.

Anziehungspunkt für Träumer und Wanderer ist der "Höllengrund", ein sagenumwobenes, idyllisches Felsental mit munterem Bergbach und einem einsamen "Waldhaus".

Internetpräsentation Großschweidnitz