Stadtteil Eiserode
Eine Schrift aus dem Jahre 1354 bestätigt, dass der Ort Besitz des Klosters Marienstern in Panschwitz-Kuckau war.
Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes erfolgte, als Otto von Luttitz einen Zins an seinem Dorfe "Ysenrode mit allen Rechten, wie er und schon sein Vater besessen" dem Kloster gab. Vordem besas jener Otto sowie sein Vater Vasall die Herrschaft über Kittlitz. Eiserode war bis zur Reformation in Sachsen Klosterdorf, danach übernahm die Stadt Löbau die Gerichtsbarkeit.

Die Flurgestaltung zeigt die Form eines slawischen Rundlings. Wegen der sorbischen Bezeichnung Njeznarowy wird der Ortsname als die "Leute von Njeznar" gedeutet. Man könnte auch bei der Namengebung annehmen, dass es sich um einen Rodeort aus der Zeit der bäuerlichen deutschen Landnahme handelt.
1354: Ysenrode
1383: Ysenrade
1543: Eyserode
1777 gab es im Ort 1 Bauern, 3 Kleinbauern und 14 Häusler. Peschen gehört als ein kleiner Bauernweiler mit nur wenigen Häusern im Westen von Eiserode gelegen, zum Ort.
Eingepfarrt ist der Ort nach Kittlitz. Eiserode wurde 1994 nach Löbau eingemeindet.