Stadtteil Dolgowitz
1241 wird der Ort das erste Mal in der Flurbegehungsurkunde "Item de burquardo Dolgowitz, ab eo loco ubi onfluunt Lubotna et Ostrozniza" erwähnt.
Dieser Burgward mit einer vermuteten Befestigungsanlage auf dem Rotstein wird als geistiges Gebiet des Bischofs von Meißen deklariert. Dolgowitz ist ein Platzdorf. Grundherrschaftlich gehörte es längere Zeit zum Rittergut Unwürde. Seit 1875 gehört Dolgowitz zur Amtshauptmannschaft Löbau. Eingepfarrt ist der Ort nach Bischdorf.

Dolgowitz ist mit der nahen Bahnstation Zoblitz und dem Wander-Parkplatz beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen auf den Rotstein, dem ältesten Naturschutzgebiet Sachsens.
Seit 1974 wurde Dolgowitz nach Rosenhain eingemeindet und kam 1994 nach Löbau.